Es ist natürlich schon länger klar, dass Jack Nicholson eine coole Sau ist, eigentlich schon seit Easy Rider, wo er einen Anwalt spielt, der seine Mandantschaft nach durchzechter Nacht persönlich in der Ausnüchterungszelle annektiert, nachdem er dort mit Mörderkater aufgewacht ist.
Allerdings scheint der gute Jack noch viel mehr auf dem Kasten zu haben. Seine so eben erschienene
Biografie zeichnet nämlich ein Bild von einem herzlosen, bindungsunfähigen Sexmonster, dass alles nagelt was weiblich ist, sich gerne mal die
Nille mit Kokain bestreicht, um den Sex noch schöner zu gestalten, und auf Kondome und Viagra doch bitte verzichten möchte.
Zwar wird hier der absolute Macho-Knüpel ausgefahren, ich vermute aber, dass das Buch, ähnlich wie die Bohlen-Produkte, weggehen wird wie geschnitten Brot.